Spielerschutz im Mittelpunkt

Sucht Schweiz Sucht Schweiz

Die Organisation Sucht Schweiz untersucht Verhaltensweisen, die Suchtpotenzial bergen, und bietet Strategien an, um diese zu minimieren. Sucht Schweiz fordert in der aktuellen Ausgabe unter anderem einen verstärkten Schutz für Glücksspieler; diesbezüglich sind insbesondere die negativen Auswirkungen hervorgehoben worden.

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«Es scheint, dass in den letzten drei Jahren der Prozentsatz der Online-Glücksspieler, die ein problematisches Spielverhalten aufweisen, gestiegen ist. Darüber hinaus haben etwa 500.000 Individuen in der Schweiz ihr ganzes Leben lang mit Geldspielen und glücksspielbezogenen Verhaltensweisen zu kämpfen gehabt.»

Wirksamere Massnahmen notwendig

Eine Studie von Sucht Schweiz wies auf die Bedrohungen hin, die heutzutage für den Spielerschutz bestehen. Dazu gehören neben den finanziellen Aspekten wie Schulden auch das Auftreten von antisozialem Verhalten der Spielenden.

Dies gelte sowohl für landbasierte Spielbanken als auch für Internet-Glücksspiele, so die Autoren der Studie. Grundsätzlich ist es nicht angebracht, Glücksspiel als sicheres Konsumgut einzustufen. Um die Spieler besser zu schützen, sind vielmehr gezielte Massnahmen zu ergreifen.

Es wurde nämlich Folgendes gefordert:

  • Prävention: Verstärkter Einsatz forschungsbasierter Spielersicherheitsvorkehrungen und die Bereitschaft, diese zu finanzieren und in die Tat umzusetzen
  • Grenzüberschreitendes Glücksspielverbot: Verhinderung des Spielens von Betroffenen nach einem Verbot im Ausland
  • Spielerüberwachung: Um problematische Spieler besser zu identifizieren, sollten plattformübergreifendes Spielen und die Kombination von Online- und Offline-Nutzung ermittelt werden.
  • Werbebeschränkungen: Strengere Gesetze für Sponsoring und Werbung im Zusammenhang mit Glücksspielen, mit Schwerpunkt auf der Jugend
  • Bessere Überwachung: Erfassung repräsentativer Glücksspieldaten zur genaueren Bewertung der Auswirkungen

Der Gesetzgeber ist laut Sucht Schweiz dafür verantwortlich, den Spielerschutz zu bestmöglich zu maximieren. Angesichts der zwölf Lizenzen für Online-Glücksspiele und der 22 Casino-Konzessionen, die ab 2025 erteilt werden sollen, wäre eine Anpassung des ab dem Jahr 2019 geltenden Glücksspielgesetzes angebracht.

Die Organisation ist der Ansicht, dass dadurch sowohl der Spielerschutz als auch die Prävention besser gewährleistet werden können.

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Die Zahlen der Problemfälle steigen

In der Zwischenzeit sind die Verluste in den letzten Jahren gestiegen. Gemäss der Untersuchung beliefen sich diese im Jahr 2022 auf mehr als 2,05 Milliarden CHF. Im Jahr 2018 waren es noch weniger als 1,65 Milliarden CHF. Auch die Zahl der betroffenen Personen habe zugenommen.

Die Autoren räumen aber auch die Vorteile des Glücksspiels ein. So wird ein grosser Teil des verlorenen Geldes von zugelassenen Anbietern für wohltätige Projekte verwendet, was der Gesellschaft im Grossen und Ganzen zum Vorteil gereichen soll.

In dieser Situation sind Interessenkonflikte nicht auszuschliessen. Einerseits muss der öffentliche Dienst die Bürger vor Spielsucht schützen; andererseits müssen die Mittel für wohltätige Zwecke eingesetzt werden. Sucht Schweiz behauptet, dass diese Doppelfunktion den Beitrag der Verwaltung zum Spielerschutz schmälere. Eine konkrete Lösung für das Problem bieten die Autoren dieser Studie jedoch nicht an.

Initiative auf nationaler Ebene

Aufgrund der Problematik des Online-Spielens, vor allem beim jüngeren Teil der Bevölkerung, haben sich alle Kantone zusammengetan und zum ersten Mal eine landesweite Präventionskampagne in die Wege geleitet.

Ein Drittel der Spielerinnen und Spieler sei sich nicht über die vorhandenen Hilfsmöglichkeiten bewusst, heisst es in einer Umfrage auf nationaler Ebene. Auf einem eigens dafür eingerichteten Portal, das in allen drei Landessprachen zur Verfügung steht, können die Betroffenen die Gründe herausfinden, die zum Spielen mit Echtgeld veranlassen.

Auf dieser Plattform werden auch alle verfügbaren Ressourcen für Beratung und Unterstützung hervorgehoben, während sich die Kampagne hauptsächlich an Personen unter dreissig Jahren richtet, die übewiegend online spielen.

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Allrounder Timo aus Basel vereint gekonnt seine Erfahrungen im Casino-Bereich mit einer Leidenschaft für Sportjournalismus. Sein breites Wissen und ein einzigartiger Schreibstil machen ihn zu einem angesehenen Experten. Timo fokussiert sich darauf, Strategie und Unterhaltung in seinen Artikeln über Online-Casinos zu verbinden. Die Datenanalyse und Quotenrecherche bei Sportwetten und Glücksspiel betrachtet er dabei besonders aufmerksam, was seinen Beiträgen eine zusätzliche, spannende Dimension verleiht. Neben dem Schreiben erkundet Timo gerne neue Glücksspiele und teilt seine Erkenntnisse mit Lesern, um sie auf dem neuesten Stand zu halten.

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