Spielsucht – ein ernstes Thema gerade bezogen auf Glücksspiele

Spielsucht

Wenn wir von Casino Tricks und Tipps sprechen, sollten wir dabei auch das Thema Spielsucht erwähnen. Glücksspiele sind manchmal ganz klar suchtgefährdend sein, das sollte weder verschwiegen noch verharmlost werden. Im Folgenden wollen wir Formen der Hilfen darstellen, die die Personen in Anspruch nehmen.

Das Thema Casino und Spielsucht – was das ist und wie eine Sucht nach Glücksspielen entstehen kann

Zunächst einmal muss man sagen, dass für die meisten Spieler das Glücksspiel Spaß bleibt und damit unproblematisch. Psychologisch gesehen wird Spielsucht weniger von den Spielen an sich hervorgerufen, sondern von den damit verbundenen Emotionen. Es gibt auch professionelle Gamer, vor allem im Poker, die exzessiv zocken, aber dennoch die Kontrolle und Distanz zum Spiel bewahren. Andere wiederum verlieren die Distanz und die Kontrolle und entwickeln ein problematisches Verhalten – der Übergang zur Glücksspielsucht ist fließend.

Als Spielsucht kann man einen Zustand beschreiben, in dem der Gamer einen krankhaften Zwang zum Spielen entwickelt. Der Gamer gibt sein gesamtes Vermögen in Spielautomaten oder andere Spiele und kann, selbst wenn er alles verloren hat, nicht aufhören. In den meisten Fällen geht es so weit, dass sich der Gamer zumindest überlegt, einen Kredit aufzunehmen.

Das mentale Problem des Spielers ist die Idee, einen Verlust wieder zurückgewinnen zu wollen. Das funktioniert so aber nicht und führt meistens zu weiteren Verlusten. Bei den betroffenen Spielern beherrscht das Glücksspiel früher oder später das gesamte Leben und den Alltag, auch die sozialen Kontakte werden beeinflusst und vernachlässigt. Aus psychologischer Spielsucht verhält sich die Spielsucht ähnlich einer Drogensucht und gilt als eine Abhängigkeitskrankheit.

Wie Sie merken, dass Sie Suchtverhalten entwickeln und Sie sich an eine Spielsucht Beratung wenden sollten

Ein sehr wichtiger Punkt beim Thema Onlinecasino und Spielsucht ist die Prävention. Daher möchten wir ein paar Hinweise und Informationen geben, wie Sie merken, dass Ihr Verhalten problematisch wird und Sie suchtgefährdet sind.

Anzeichen für ein Spielsuchtproblem sind beispielsweise:

  • Vermehrt finanzielle Probleme trotz geregeltem Einkommen. Sie verspielen mehr CH Franken, als Sie haben?
  • Aufnahme von Schulden ohne guten Grund, auch bei Freunden oder Familie.
  • Man hat viel weniger Zeit für die Familie oder fehlt in der Arbeit.
  • Man verstrickt sich in Lügen, um das Verhalten zu verstecken.
  • Man leidet unter Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen, Unruhe und Schlaflosigkeit.
  • Man wird immer unzuverlässiger und gedanklich abwesender.

Beachten sie bitte, dass diese Hinweise nicht unbedingt Allgemeingültigkeit haben müssen, da Sie auf ein Glücksspielproblem hinweisen, aber nicht müssen. Reflektieren Sie immer wieder Ihr Verhalten – sehen Sie auf die Uhr und setzen sich ein Limit an Zeit und Echtgeld, das Sie bereit sind zu investieren. Und wenn Sie merken, dass Sie die Kontrolle verlieren, gehen Sie auf die Suche nach Hilfe oder begeben Sie sich direkt in Behandlung.

Welche Hilfen bei der Spielsucht Schweiz bietet und wie Sie diese in Anspruch nehmen können

Es gibt zum Glück heutzutage einige Hilfsangebote, die Sie bei einer Spielsucht oder Gefährdung in Anspruch nehmen und sollten. Wenn Sie das Gefühl haben, zum Beispiel unter Entzugserscheinungen wie Unruhe und Reizbarkeit zu leiden oder einen Kontrollverlust über Ihr Spielverhalten erleiden, suchen Sie sich rechtzeitig Hilfeleistung bei einer Spielsuchtberatung. Seien Sie sich sicher, dass Sie nicht alleine sind – es gibt viele, denen es genauso geht wie Ihnen!

Es gibt bestimmt auch eine Schweizer Beratungsstelle in Ihrer Nähe. Suchen Sie einfach bei Google nach einer Stelle, wo Sie sich anmelden dürfen. Doch es gibt auch Onlineberatung im Internet oder über Telefon, falls Sie sich nicht für eine direkte Interaktion mit Personen bereit fühlen. Für den Anfang ist es wichtig, Kontakt aufzunehmen – es kann auch ein Video oder ein Artikel über diese Themen sein, der einen Anstoß liefert. Sie entdecken alles auf der Webseite unter Spielsucht Schweiz. Es gibt Menschen, die Ihnen helfen können.

Eine Spielsucht Therapie ist oft der einzige Weg für Betroffene, diesen Teufelskreis zu durchbrechen

Wenn Sie schließlich bereit sind, den Teufelskreis zu durchbrechen und sich ein Angebot holen möchten, ist vermutlich eine Spielsuchttherapie der beste Weg. Alleine zu merken, dass man nicht alleine ist, dass auch Anderen seit Jahren die gleichen Themen quälen und dass es doch Hilfe geben kann, kann schon helfen, neuen Mut zu fassen. Inhalt der Therapie ist meist, sein eigenes Verhalten zunächst zu verstehen und nach neuen Alternativen zu suchen, die keine Gefahr für die eigene Gesundheit darstellen. Besonders auch durch eine Gruppentherapie kann man andere Betroffene nach Erfahrungen fragen und die Leute werden einem dabei keine Vorwürfe machen.

Eine Therapie kann Ihnen entweder durch eine Hilfeberatung vermittelt werden, oder direkt über einen Therapeuten oder die Krankrenkasse. Suchen Sie nach einem Link online, suchen Sie Kontakt über Mail oder Tel – es gibt viele Möglichkeiten!

Was kann gegen die Problematik Spielsucht Casino von den Betreibern selbst unternommen werden?

Die Betreiber sind sich durchaus bewusst, dass es einige süchtige Spieler gibt. Aus diesem Grund werden die Statistiken der Spieler ausgewertet, die bestimmte Kriterien erfüllen, wie häufige Verluste oder hohe Verluste. Diese Spieler werden in extremen Fällen oft benachrichtigt und ein Wahrnehmungstest wird ausgeführt, der überprüfen soll, ob die Gamer sich über Ihre Statistiken im Klaren sind.

Außerdem hat der Spieler schon im Account selbst einige Optionen zur Auswahl, die er dazu verwenden kann, seine Spielzeit einzuschränken oder die möglichen Einsätze. Auch die Spielzeit wird immer wieder nicht nur angezeigt, sondern auch nach gewissen Zeitintervallen per Popup angezeigt, während das Spiel unterbrochen wird. Bei vielen Anbietern wird auch ein eventueller Verlust noch einmal direkt im Spiel während einer Unterbrechung dargestellt. Somit wird zumindest versucht, dass die Gamer Ihre Ergebnisse im Glücksspiel realistisch und möglichst ohne subjektive Wahrnehmungsänderung erkennen.

Wie kann man sich als Gamer selbst vor Spielersucht schützen?

Falls Sie Neigungen zu Süchten aller Art haben, sollten Sie mit dem Casinospielen nicht anfangen. Ein gut gemeinter Rat, den wir ernst meinen. Außerdem sollten Sie niemals spielen, um Schulden zu tilgen. Viele glauben, dass Sie im Casino eine bestimmte Summe gewinnen, um damit die Schulden zu bezahlen. Beachten Sie bitte, dass Sie sich im schlimmsten Falle strafbar damit machen. Wenn Gläubiger bemerken, dass Sie im Casino zocken, nimmt das kein gutes Ende. Abgesehen davon ergibt es keinen Sinn. Wer mit Schulden spielt, verliert in der Regel noch mehr. Dazu muss man nicht viel sagen.

Im Casino dürfen Sie sich in der Regel ein Limit setzen. Nutzen Sie die Chance. Ob Tageslimit, Wochenlimit oder Monatslimit. Stellen Sie eine Zahl ein, die zu Ihren Finanzen passt. Hier sollten Sie ehrlich mit sich selbst sein. Falls Sie nur 1000 CHF verdienen, sind 50 CHF pro Monat bereits zu viel. Verdienen Sie 5000 CHF, dann sind 1000 CHF pro Monat eventuell in Ordnung. Es kommt nicht nur auf die Einnahmen an, auch auf Ihre Ausgaben. Deswegen sollten Sie so kalkulieren, wie es passt. Gewinnen Sie, heben Sie einen Teil ab und investieren Sie den anderen Teil wieder. Auf keinen Fall dürfen Sie Ihr Limit überschreiten. Falls Sie sich hier nicht unter Kontrolle haben, hören Sie auf, bevor es zur Spielersucht wird.

Sind Sie bereits süchtig oder Sie tendieren dazu, lassen Sie sich im Onlinecasino sperren. Zudem empfehlen wir, Casinobegriffe aus dem Browser zu blockieren. Solche Sperren sind ähnlich wie Kindersicherungen, damit Sie nicht in Versuchung kommen. Jeder, der solch eine Blockade nutzt, hat sich besser unter Kontrolle und kommt nicht in Versuchung.

Stellen Sie sich selbst die Frage. Spielen Sie deswegen gerne, weil Ihnen das Spielen an sich gefällt oder weil Sie gewinnen möchten. Fall es nur wegen dem Zocken ist, können Sie die Casinospiele auch im Demomodus ohne Anmeldung probieren. Vielleicht befriedigt sie diese Tatsache bereits. Zocken Sie eine Woche nur mit Spielgeld und in der nächsten wieder mit Echtgeld. Beobachten Sie sich selbst, ob Ihnen der Echtgeldmodus fehlt oder nicht. Falls ja, leiden Sie wohl an Entzugserscheinungen, deswegen Augen auf, damit Sie hier Probleme bekommen.

Spielsucht: Wo genau kann ich professionelle Hilfe bekommen?

Hier können Schweizer Spieler professionelle Hilfe bei Spielsucht bekommen:

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann jeder Spielsüchtig werden oder nicht?

Jeder Mensch wird nicht spielsüchtig, aber es könnte jeden treffen. Viele, die es nie für möglich gehalten haben, erwachten plötzlich in Suchtberatung. Deswegen ist es wichtig, dass Sie sich unter Kontrolle haben und beobachten. Limits in den Online Casinos wurden nicht umsonst erfunden. Nutzen Sie diese, auch, wenn Sie bislang noch keine Süchte hatten. Alkoholiker rutschen ebenso schnell in die Falle, ohne, dass sie es wollten. Es gibt so viele Casinospiele. Viele übertreiben es am Anfang, weil sie alles ausprobieren wollen. Deswegen achten sie vor allem als Neueinsteigerin darauf, wie Sie reagieren. Geben Sie bereits am ersten Tag zu viel aus. Melden Sie sich wieder ab, um schlimmeres zu verhindern.

Gibt es im Internet Foren, wo man sich austauschen kann?

Ja, im World Wide Web gibt es einige Foren, wo Sie mit anderen Betroffenen über Ihre Sucht sprechen können. Beachten Sie aber, dass diese Foren keine professionelle Beratung ersetzt. Am Anfang ist es ideal, um Lösungen zu besprechen. Finden Sie selbst keinen Weg mehr aus dem Dilemma, sollten Sie auf jeden Fall in eine Gruppe gehen oder Ihren Therapeuten aufsuchen. Informieren Sie sich in Ihrer Stadt, welche Beratungsoptionen es gibt. Es gibt kaum einen Ort, wo Ihnen nicht geholfen wird. Schämen Sie sich nicht, der erste Schritt zur Suchtberatung ist schwer, aber der effektivste.

Kann man sich auch in Landcasinos sperren lassen?

Ja, es gibt auch die Möglichkeit im regulären Onlinecasino eine Sperre zu veranlassen. Da man sich fast überall anmelden muss, wird einfach Ihre Karte gesperrt, somit können Sie beim nächsten Mal nicht mehr Einchecken. Lassen Sie sich bei Ihrem Onlinecasino beraten, falls Sie sich sperren lassen möchten. Handelt es sich um eine Casinokette, könnten Sie für alle Filialen eine Sperre veranlassen. Dies ist auch Online möglich, falls die Online Plattform zu einem allgemeinen Betreiber gehört. Informationen dazu finden Sie auf den jeweiligen Glückspielportalen.

Welche Zahlungsmethode ist ideal, für jene die aufs Limit achten?

Auf keinen Fall sollten Sie mit Kreditkarte bezahlen. Dort haben Sie meist keinen Überblick und überweisen zu viel. Geld, dass Sie noch nicht besitzen. Wir empfehlen Ihnen die Paysafecard oder E-Wallets, wo Sie vorab einzahlen sollten. So ist sichergestellt, dass Sie nicht mehr Geld ausgeben. Überweisen Sie zum Beispiel 200 Euro pro Monat auf Neteller und laden Sie einmal pro Woche Ihr Casinokonto mit 20 CHF auf. So haben Sie sich besser unter Kontrolle und geben nicht alles auf einmal auf. Kreditkarten sind gefährlich, deswegen hat sich Visa unteranderem vom deutschen Markt verabschiedet.

An wen können sich Schweizer Gamer wenden, wenn Sie gefährdet sind?

Wer sich bezüglich Spielsucht informieren möchte, wendet sich entweder an seinen Therapeuten oder erkundigt sich im Kanton. Auch empfehlen wir einen landesweiten Dienst, der sich SOS Sucht nennt. Auf der Webseite www sos-spielsucht.ch/ können sich Spielsuchtgefährdete informieren und beraten lassen. Es gibt eine E-Mail, Hotline und Online Beratung. Einfach vorbei surfen und überzeugen.
Nutzen Sie also diese Angebote, die zur Prävention von Spielsuchtcasino selbst bietet. Lieber heute vorsichtig sein, als später Jahre in Therapie zu verbringen, weil man nicht mehr alleine rauskommt.

Erfahren Sie hier noch mehr über den Mythos der Glücksspiele!

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