Schwachstellen beim Deckmate 2

Kartenmischen. Wohl das wichtigste Thema an den Tischen der Casinos, rund um die Welt. Ob beim Blackjack oder Poker, das gut und vor allem legitim gemischte Deck spielt die Hauptrolle und kann für den einen oder anderen eine Schicksalswendung bedeuten.

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Der Deckmate 2

Um menschlichen Fehlern vorzubeugen, sind schon lange Mischgeräte im Einsatz, um die Dealer von Vorwürfen zu schützen, aber auch die Versuchung einer möglichen Bestechung zu vermeiden.

Es soll für alle fair und mit rechten Dingen zugehen.

Der Deckmate 2 ist die neue und verbesserte Version des ersten Deckmate und gilt als bombensicher. Seit 2012 auf dem Markt, hat er sich die letzten Jahre bewährt und ist in zig Casinos im Einsatz.

Er mischt ein Kartendeck in nur 22 Sekunden und die eingebaute Kamera erlaubt ihm zu erkennen, ob Karten fehlen oder gar doppelt vorkommen. Mit einer Sortierfunktion kann er ein Deck in kürzester Zeit wieder ordnen.

Die Maschine kann über ein Touchscreen-Display ferngesteuert werden und ist bisher noch unübertroffen.

Allerdings ist es nicht nur beim Kartenspiel so, dass parallel zur ständigen Evolution von Sicherheitsmassnahmen, sich auch Diebe und Betrüger mitentwickeln.

Viele sehen eine Innovation in Sicherheit als Herausforderung, diese zu knacken.

„Hacker können zum Beispiel die ständigen Daten von der Kamera lesen, um die Reihenfolge der Karten zu ermitteln, und wenn die Karten ins Spiel kommen, wissen sie genau, welche Hand jeder haben wird. - Sicherheitsexperte Joseph Tartaro“

Nichts ist unmöglich

Nach einem Vorfall in einem Casino, bei dem eine junge Spielerin, trotz ihrer eigenen schlechten Karten, erfolgreich den Bluff eines Profis durchschaut hat, wurde die Sicherheit des Deckmate 2 in Frage gestellt. Hat die Dame gemogelt? Wenn ja, wie?

Robbie Jade Lew nutzte als Hauptargument in ihrer Verteidigung, dass die Maschine nicht hackbar sei. Ein Argument, dass Sicherheitsexperte Joseph Tartaro vom Sicherheitsunternehmen IOActive so nicht im Raum stehen lassen wollte.

Er machte sich mit seinem Team daran, den Shuffler zu hacken, um zu beweisen, dass es möglich ist.

Die Schwachstelle des Apparates ist eindeutig der leichte Zugang über den offengelegten USP-Port. Er befindet sich auf Kniehöhe der Spieler und erlaubt ihnen theoretisch Zugang zur Kamera der Maschine. So könne man genau sehen, wer welche Karten hat und dem Geschummel stehe nichts mehr im Weg.

Kartenmischmaschine in Casinos Kartenmischmaschine in Casinos

Theoretisch ja, praktisch auch?

Leichter gesagt als getan. Tartaro und sein Team mögen sich erfolgreich in die Kamera des Deckmate gehackt haben, aber wie sieht das in einem Casino währen eines Spiels aus?

Dem Betrüger müsste es gelingen, unbeobachtet ein Gerät an den USB-Port des Deckmate zu schliessen und die übertragenen Daten in Echtzeit auszuwerten. Allein kaum machbar, aber laut Tartaro mit einem Partner kein Problem.

Es soll sogar möglich sein, über ein Smartphone Zugang zur Kamera zu erhalten, ohne an dem Hauptgerät zu fummeln.

Der jungen Dame konnte auf jeden Fall kein Betrug nachgewiesen werden und somit ist auch noch kein Echtfall von Manipulation eines Deckmate 2 in einem Casino festgestellt worden.

Hat die Maschine Schwachstellen?

Jede Maschine hat Schwachstellen, auch diese. Allerdings dürfte es deutlich schwieriger sein, ein Manipulationsgerät unbemerkt vor allen Leuten in einem Casino zu installieren, ganz zu schweigen von den Überwachungskameras.

Irren ist menschlich und Maschinen werden von Menschen entwickelt. Es ist möglich, aber nicht einfach, die Geräte zu manipulieren. Eventuell sollte man einfach darauf achten, den USB-Port so zu platzieren, dass er von den Spielern am Tisch nicht erreichbar ist.

Die Entwicklung im Sicherheitsbereich darf auch in Casinos in keinem Fall zum Stillstand kommen, denn die Hacker und Kartenzähler werden es definitiv nicht.

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