Lassen es uns sagen, wie es ist: Videopoker und Texas Hold’em ist nicht miteinander vergleichbar. Vielleicht schon vergleichbar, aber die Unterschiede, sind so groß, dass man beide Spiele nicht in einem Atemzug nennen sollte!

Was wir damit meinen? Videopoker ist ein Spiel, das sehr stark vom Glück abhängt. Man kann zwar Karten tauschen, aber man keine Strategien anwenden. Auch wenn man perfekt spielt, was wohl die wenigsten machen, so hat man immer noch einen Nachteil gegen das Casino. Das ist jedoch beim Texas Hold’em anders. Denn der Grundlegende Unterschied ist der Gegner. Während man Videopoker gegen den Automaten spielt, spielt man Texas Hold’em gegen echte Menschen.

Das Problem mit dem Videopoker

Wir sind weder gegen noch für Videopoker. Wir wollen nur bei der Bewertung von Spielen kein Blatt vor den Mund nehmen. Wenn man von Videopoker redet, dann hat man es mit einem Spiel zu tun, das gegen das Casino gespielt wird. Diese Spiele beinhalten immer einen Hausvorteil, der dafür sorgt, dass ein Casino auf lange Sicht gewinnt.

Noch dazu kann man mehr verlieren als nötig, wenn zu dem Hausvorteil noch ein vom Spieler selbst verschuldeter Nachteil kommt. Um welchen Nachteil handelt es sich dabei? Videopoker kann man mit einer perfekten Strategie spielen. Mathematik gibt vor, bei welchen Händen man welche Karten tauschen sollte. Hält man sich nicht an diese perfekte Strategie, verliert man mehr als nötig.

Zwar ist der Nachteil in jeder Runde nur gering, aber dennoch summiert sich das auf längere Sicht. Wann hört ein Spieler auf mit Spielen? Wenn er diesen Zeitpunkt nicht erwischt, sondern weiterspielt, dann muss er leider mit Verlusten rechnen.

Warum man beim Texas Hold’em mehr gewinnen kann

Texas Hold’em spielt man nicht gegen das Casino, sondern gegen andere Spieler. Man spielt beim Texas Hold’em entweder ein Turnier oder ein Cash Game. Für das Turnier muss man einen Einsatz zahlen und erhält dafür eine bestimmte Anzahl an Chips. Jeder Spieler erhält dasselbe und muss dann am Tisch einen Teil der Chips der Gegner gewinnen, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Beim Cash Game erhält der Spieler Chips für Geld, das er mitbringt und kann jederzeit nachzahlen.

Zwar nimmt das Casino einen kleinen Teil des Einsatzes in Anspruch, aber das ist kein Problem, denn man kann seinen Einsatz vervielfachen, indem man einfach besser spielt als der Rest. Das Glück gleicht sich auf längere Sicht aus. So kann man zwar als Texas Hold’em Spieler auch gute und schlechte Zeiten haben, aber wenn man sein Geld gut einteilen kann, und vielleicht sogar ein Bankroll Management betreibt, lohnt sich Texas Hold’em allemal.

Videopoker oder Texas Hold’em – Was ist besser?

Ganz klar, für Spieler mit Talent und Köpfchen ist Texas Hold’em besser. Wer aber nicht zu den Spielern gehört, die beim Spiel wirklich nachdenken und einfach ein bisschen abschalten wollen, der sollte auf jeden Fall auch Videopoker ausprobieren.

Da man beim Texas Hold’em Bluffen und Einsätze taktisch und völlig frei setzen kann, ist das Spiel komplexer und damit schwerer zu erlernen aber am Ende doch interessanter und spannender! Mehr Informationen gibt es auf bestepokeronline.com und auf www.schweizerpoker.com/.