Wenn wir darüber reden, ob Casinospiele Suchtgefährdend sind, dann muss man die Frage mit einem klaren „nein“ beantworten. Tatsächlich können alle Dinge im Leben suchtgefährdet sein, sodass man den Begriff nicht so wörtlich nehmen sollte. Auch eine Tafel Schokolade oder ein Fernseher stellt dann Suchtgefahr dar.

Casinospiele sind also aus unserer Sicht nicht suchtgefährdend, aber man muss als anfälliger Spieler schon aufpassen, dass man nicht in einen suchtartigen Zustand gerät. Dieser wird aber meist nicht von den Spielen selbst ausgerufen, sondern von den damit verbundenen Emotionen. Im Folgen wollen wir näher auf den Zustand der Sucht eingehen und erläutern warum Casinospiele aus unserer Sicht nicht suchtgefährdend sind!

Der Zustand der Sucht

Als Spielsucht kann man einen Zustand beschreiben, in dem der Spieler einen krankhaften Zwang zum Spielen entwickelt. Der Spieler gibt sein gesamtes Vermögen in Spielautomaten oder andere Spiele und kann selbst, wenn er alles verloren hat, nicht aufhören. In den meisten Fällen geht es soweit, dass sich der Spieler zumindest überlegt, einen Kredit aufzunehmen.

Das mentale Problem des Spielers ist die Idee, einen Verlust wieder zurückgewinnen zu wollen. Das funktioniert so aber nicht und führt meistens zu weiteren Verlusten. Deshalb muss man auch seine Finanzen besser im Griff haben, als das einige Spiele können. Das somit entstandene Problem der Selbstkontrolle ist das eigentliche Problem der Spielsucht.

Warum es nicht die Casinospiele direkt sind, die süchtig machen

Auch wenn ein Zustand der Spielsucht aufkommen kann, sind daran nicht unbedingt die Spiele selbst schuld. Millionen Spieler weltweit können am Casino spielen ohne jemals auch nur ansatzweise süchtig zu werden. Wahrscheinlich ist die Anzahl an schokoladeabhängigen Frauen größer als die der weltweit spielsüchtigen Personen. Ist deshalb Schokolade suchtgefährdend?

Spieler, die süchtig werden, haben oft eine gewisse mentale Vorbelastung, die sie in den Zustand der Sucht befördert. Während sich ein gewöhnlicher Spieler klare Grenzen setzt und einen festen Betrag spielt, muss ein Spielsüchtiger immer weiter spielen. Übrigens werden Gewinne bei normaldenkenden Spielern immer ausgezahlt, während Spielsüchtige immer weiter spielen.

Was die Casinos gegen Spielsucht unternhemen

Die Online Casino sind sich darüber bewusst, dass es einige süchtige Spieler gibt. Aus diesem Grund werden die Statistiken der Spieler ausgewertet, die bestimmte Kriterien erfüllen, wie häufige Verluste oder hohe Verluste. Diese Spieler werden in extremen Fällen oft benachrichtigt und ein Wahrnehmungstest wird ausgeführt, der überprüfen soll, ob die Spieler sich über Ihr Statistiken im Klaren sind.

Außerdem hat der Spieler schon im Account selbst einige Optionen zur Auswahl, die er dazu verwenden kann, seine Spielzeit einzuschränken oder die möglichen Einsätze. Auch die Spielzeit wird immer wieder nicht nur angezeigt, sondern auch nach gewissen Zeitintervallen per Popup angezeigt, während das Spiel unterbrochen wird. Bei vielen Casinos wird auch ein eventueller Verlust noch einmal direkt im Spiel während einer Unterbrechung dargestellt.

Somit kann sichergestellt werden, dass die Spieler Ihre Ergebnisse im Glücksspiel realistisch und möglichst ohne subjektive Wahrnehmungsänderung kennen.